100 Tage

Wenn eine eine Reise tut, dann gibt es viel zu tun!


Tik, tak, liebe Leute! Der Countdown läuft. In 5 Tagen steige ich in den Flieger! Viele von euch haben mich gefragt wie man so eine Reise, also den „Ausstieg“, überhaupt organisiert. Hier ein paar Antworten wie ich das gemacht habe, aber es gibt bestimmt kein Patentrezept. So viel kann ich euch vorab schon verraten: Es gibt viel zu tun! 🙂 Spass beiseite: Ich möchte – außer meiner Reiseplanung – nichts dem Zufall überlassen um meine Reise in vollen Zügen geniessen zu können.

Hier Eva’s 10 Punkte-Programm:

  1. Die Reiseplanung: Anfangs hat mich die Auswahl der Destinationen komplett überfordert. Die Welt ist einfach zu groß!  Im nächsten Schritt habe ich mich nach folgenden Kriterien entschieden: optimale Reisezeit (keine Lust im Regen zu stehen), einige Wochen Asien (um einiges günstiger als der Rest der Welt, außerdem hab ich durch meine Reisen mit Peter Asien ganz gut raus),  Destinationen, die ich gut alleine bereisen kann (günstige Zug- und Busverbindungen, da ich nicht alleine mit dem Auto unterwegs sein möchte, wie zB Australien, Malaysia) und Destinationen, die mein Liebster bereits kennt wie zB Kambodscha, Australien  Melbourne – Sydney. Für die laufende Planung der Reise verwende ich als Ausgangsbasis einen guten Reiseführer wie die zB von Stefan Loose. Aktuelle Infos suche ich in Online Communities wie zB auf http://www.umdiewelt.de oder das Tuk Tuk Forum für Asien.  Dann gibt es natürlich viele Gespräche mit Freunden & Bekannten, die die jeweilige Destination schon besucht und jede Menge Tipps auf Lager haben.
  2. Die Arbeitslosenmeldung: Da 7 Tage zwischen der Auflösung meines Dienstverhältnisses und dem Start meiner Reise liegen, habe ich mich beim AMS arbeitslos gemeldet. Immerhin gibt es für die 7 Tage ein paar Euros. Die mus man sich auch hart verdienen. 3 Termine sind dafür zu machen! Die Arbeitslosenmeldung, eine 1,5 stündige Informationsveranstaltung (danke für die Erklärung der Website) sowie zu guter letzt ein Beratungsgespräch, obwohl die Damen und Herren vom AMS wissen, dass ich ohnehin bald in den Flieger steige. Sobald ich nämlich in den Flieger steige verliere ich den Arbeitslosenanspruch, da ich mich im Ausland befinde und damit nicht vermittelbar bin. Und das beste ist: Da ich mich länger als 62 Tage im Ausland befinde, muss ich nach meiner Rückkehr das gesamte Programm noch mal durchziehen! Na ja, was solls’s … Achtung: Bei der Selbstkündigung ist man im ersten Monat für das Arbeitslosengeld gesperrt!
  3. Die Impfungen: Insbesondere für Asien sind jede Menge Impfungen erforderlich. Die kosten Geld und Vorbereitungszeit! Also, früh genug checken! Ich empfehle einen Besuch im Tropeninstitut im 8. Wiener Bezirk.
  4. Die laufenden Fixkosten: Ich habe versucht alle meine Fixkosten für meinen Auslandsaufenthalt so weit wie möglich zu reduzieren. Alle Zeitungsabos sind ausgesetzt.
  5. Die Versicherung in Österreich: Während meiner Reise bin ich in Österreich NICHT unfall- oder krankenversichert! Bringt mich meine grandiose Auslandsversicherung nach einem Unfall nach Österreich, muss ich hier die Kosten für die Behandlung selbst tragen. Die Selbstversicherung bei der Wiener Gebietskrankenkasse kostet flotte 350 Euretten im Monat. Tipp: mit einer geringfügigen Beschäftigung kostet der Beitrag nur 50 Euro im Monat. Achtung, neu gelernt: Arbeitslosengeld gibt es nur dann mit einer geringfügigen Beschäftigung, wenn man NICHT beim vorherigen Arbeitgeber angestellt ist. Puh, …
  6. Die Versicherung im Ausland: Ich bin sowas von gut versichert! 🙂 Da ich länger als 90 Tage unterwegs bin, habe ich KEINEN Schutz durch die Visa Kreditkarte! Auch nicht für die ersten 90 Tage. Ich habe mich daher für die Krankenversicherung von Care Concept entschieden. Ich habe diese mit einigen anderen Produkten vergleichen und diese am besten befunden. Außerdem habe ich die Tauchversicherung von DAN abgeschlossen. Ich habe KEINE Diebstahlversicherung. Spannend … Die Kosten dafür sind jedoch höher als mein Gepäck … mal sehen, ob das gut geht … 🙂
  7. Die Dokumente: ALLE Dokumente – Pass, Impfpass, Kreditkarte, Bankomatkarte, Versicherungspolizzen, Tickets, etc. – sind gescannt & doppelt, dreifach, nein vierfach verwahrt! Die Original Dokumente habe ich natürlich mit. Alle Scans sind online abgelegt, außerdem habe ich diese auf einem USB Stick dabei. Die vierte Version verwahrt Peter zu Hause für mich auf.
  8. Die Packliste: Die Packliste ist ein kontinuierliches Werk 🙂 Es gilt: Weniger ist mehr, insbesondere bei Klamotten. Ich bin mit 2 Rucksäcken unterwegs: einer für das Handgepäck (6 kg), der andere für die Hauptlast am Rücken (11 kg). Natürlich habe ich auch eine klitzekleine Handtasche für Abends dabei 🙂 Weitere Infos zum Inhalt meines Rucksacks findet ihr unter Kapitel 1: Die Vorbereitungen. Meine Packliste schicke ich gegen Anfrage gerne weiter!
  9. Die Berichterstattung: Wichtig: eine gute Kamera. Aus diesem Grund haben Peter und ich uns eine neue Kamera geleistet, eine Nikon P100. Übrigens: Ein reibungsloser Privatverkauf über willhaben.at – hat mich wieder etwas versöhnlicher gestimmt 🙂 Ich berichte laufend auf facebook sowie hier in meinem WordPress-Blog. Dazu habe ich mir auf meinem iPhone auch die WordPress-App installiert.
  10. Die Verabschiedung: Ich bin grad mal 100 Tage unterwegs und meine Freunde fehlen mir jetzt schon, bevor ich überhaupt im Flieger sitze 🙂 Daher gibt es vor dem Abflug noch eine kleine, feine Abschiedsparty!

Mal sehen, ob ich an alles gedacht habe! 🙂 Macht’s gut!

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