Schmeckt

Einkochen – so einfach klappt’s #cleaneating


Ja, zugegeben es ist schon etwas freakig, dass ich meistens mit meinem selbst gekochten Essen in der Tasche rumlaufe, aber who cares 🙂 Ich erlebe auch positive Reaktionen auf meinen Splen, in jedem Fall sind viele neugierig was das mit meinen Schraubgläsern auf sich hat.

Vorab mal: Ich bin keine Profi-Langzeit-Einrexerin so wie du das vielleicht von deiner Oma oder Ochs im Glas kennst. Ich koche ein, denn mir reicht eine Haltbarkeit von rund 2 Wochen gut aus. Einfrieren ist für mich übrigens keine Alternative, auch wenn die Haltbarkeit wesentlich länger wäre. Einfrieren verändert die Qualität der Speisen laut TCM zu stark.

Einkochen eignet sich für alle Arten von suppigen Speisen – Currys, Suppen, Mousse, Kompotte, Sossen, Gulasch, Letschos oder Linsengerichte. Ich entdecke laufend neue Gerichte – etwa bei Suppito oder in TCM-Blogs wie etwa bei ganz.herz.lich.

Warum koche ich ein?
Ich koche selbst.
Nur so weiss ich was wirklich drin ist #eatclean. Wichtig sind mir dabei die Prinzipien der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin).
Ich koche saisonal. Gerade grosse Mengen frisches Gemüse aus dem Garten oder vom Markt wie Kürbis, Zucchini oder Tomaten lassen sich so gut verarbeiten.
Eine Sorge weniger: Ich habe vorgesorgt 🙂 Hungern geht gar nicht, da bin ich nicht belastbar und kann mich nicht konzentrieren. So habe ich immer ein gesundes Frühstück, ein ausgiebiges Mittagessen oder ein schnelles Abendessen zur Hand. Mein Kühlschrank ist also immer gut gefüllt mit allen Arten von eingekochten Speisen. Oft verbringe ich meine Abende oder Sonntage mit kochen. Mir macht’s Spass und es entspannt mich.

Ich koche seit rund 3 Jahren ein. Diese Methode klappt gut für mich um eine Haltbarkeit von 2 Wochen zu haben.
So funktioniert’s:

  1. Mit Liebe kochen 🙂 Einkochen klappt für alle suppigen Speisen. Ich verwende viel Gemüse, aber auch Fleisch darf gerne dabei sein. Ich habe übrigens noch keine Erfahrung mit Fischgerichten. Nicht zu stark salzen, der Geschmack der Speisen zieht im Glas gut nach (siehe unten). Gib den Keimen keine Chance: Zum Kosten immer einen saubern Löffel verwenden!
  2. Die Speisen kochend ins Schraubglas füllen & verschliessen – zum Beispiel mit einem Schöpfer. Vorsicht heiss! Ich verwende verschieden große Schraubgläser, es ist jede Art von Glas geeignet. Wichtig ist, dass die richtige Portion reinpasst. Beim Schliessen darauf achten, dass der Glasrand ganz sauber ist. Zur Sicherheit mit einem Blatt Küchenrolle abwischen.
  3. Zum Abkühlen auf den Kopf stellen. Die Gläser auf den Kopf stellen und 3 – 4 Stunden auskühlen lassen.
  4. Im Kühlschrank bis zu 2 Wochen aufbewahren. Mir reicht für meine „Nahversorgung“ eine Haltbarkeit von 2 Wochen aus. Köche und andere Blogs sind der Meinung, dass mit dieser Methode durchaus eine längere Haltbarkeit von mehreren Wochen gegeben ist.
  5. Geniessen – auch das ist einfach: aufwärmen und geniessen. Aufwärmen im Topf am Herd, bitte nicht in der Mikro, weil eh schon wissen.

Ja, aber … Ja, ich konnte mir zuerst auch nicht vorstellen, dass das so klappt und hatte auch manchmal Angst mich mit verdorbenen Speisen zu vergiften. Man ist es doch gewöhnt, spätestens am Tag danach Reste aus der Tupperware zu essen bzw. später nicht gegessenes wegzuwerfen. Auf diese Methode des Haltbarmachens setzen auch die lieben Suppitos (Lesetipp!). Es funktioniert und es ist kaum zu glauben: die Speisen ziehen gut nach und werden immer geschmackvoller. So sparst du sogar das ungesunde Salz. Übrigens: ob eine Speise verdorben ist, riechst du sofort. Wenn ich ein Glas öffne, das schon einige Tage im Kühlschrank ist, mache ich vorher immer einen kurzen Geruchscheck.

Wenn du jetzt befürchtest mit dem Einkochen immer das gleiche zu essen, dann kann ich hier Entwarnung geben. Lass deiner kulinarischen Kreativität freien Lauf:

  • Ich gebe Frisches dazu. Meine Suppen verfeinere ich mit Mandelmus oder streue Leinsamen, gerösteten Sesam oder Sprossen drüber. Zu meinem Letscho esse ich Getreide- und Gemüselaibchen, Nudeln oder Couscous.
  • Ich variiere. Manche Speisen werden so gekocht, dass ich sie später vielfältig weiterverwenden kann. So mache ich das mit der Pasta Asciutta Sosse. Diese passt nämlich nicht nur zu Nudeln, sondern lässt such auch mit Mais und Bohnen verfeinern und etwas schärfer als Chilli gegessen werden. Oder mit frischem Salat, Joghurt Sauce, Guacamole unf geriebenem Käse in Fajitas gefüllt werden. Oder ich überbacke Zucchinischeiben im Rohr damit. Oder oder oder … 🙂
  • Ich mache 80-20. Dogmatisches liegt mir nicht, auch nicht bei meiner Ernährung. Klar gehe ich auch essen und geniesse das in vollen Zügen.

Du möchtest gleich loslegen?
Koch‘ einfach beim nächsten suppigen Gericht etwas mehr und probiers mal aus ob’s für dich passt.
Hier mein Rezept für gesundes Birnensüppchen. Macht die Verkühlung wieder gut und verfeinert morgens deine Overnight Oats.img_20150919_163358.jpg

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8 Kommentare zu „Einkochen – so einfach klappt’s #cleaneating

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